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Arten
der Gestaltung der Reiseführer zum Besuch der befestigten Stadt
Für die Ortsvertreter von Vianne ist die Bastei am wichtigsten.
Die rumänische Kirche der Vorortschaft begründet die Aufnahme
der Ortschaft in das „Rumänische Künstlernetz europäischer
Initiative“ (G.A.L. Valle Amagna). Die Kirche bildet gleichzeitig
auch eine Verbindung zwischen dem originalen rumänischen Dorf
und der gotischen neuen Stadt.
Die für die „bastide“ charakteristisch geometrische
Konstruktion spiegelt die Kriterien der Stadtplanung Westeuropas
des 13.-14.Jhd. wieder, und aufgrund dessen kann ein solcher Reiseführer
vorgeschlagen werden, der alle Repräsentanten der Stadttypen
des Mittelalters auf den Gebieten Aragon, Lombardia, dem Hansebund,
Polen, Tschechien und der Slowakei zusammenfasst.
Der in der Mitte des Gebietes zu findende Platz weist auf die Einheit
der wirtschaftlichen und politischen Kräfte hin, ebenso wie
die Gestaltung der vier Ecken der „bastide“.
Die umschließende Mauer weist auf die Problematik des Krieges
hin, gleichzeitig wird Vianne als Prototyp der strategischen Architektur
des Mittelalters vorgestellt. Die „bastide“ kam eigentlich
als offene Stadt für alle Einwohner und ihre Kronen zustande.
Ein Umstand, der durch die Konstruktion der vier orthogonalen Achsen
und der vier Hauptstraßen und der Anlage von vier anstatt
acht Toren gut widergespiegelt wird.
Der Fluss Baise, der in der Entwicklung der Ortschaft eine Rolle
spielte, weist ebenfalls touristisches Potential auf: er „zitiert“
einmal die Vergangenheit z.B. durch die Mühle und den Damm,
weiters gibt es einen touristischen Hafen und auch die Möglichkeit
eines Sommernachtsmarktes.
Die Eisenbahnverbindung gibt die Möglichkeit zum Besuch der
engeren Region und zur Schaffung weiterer Verbindungen.
Das Glaswerk sowie die Glasmacherkunst bedeuten mit den entsprechenden
Handwerkern der heutigen Zeit eine weitere touristische Anziehungskraft.
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